Prunotto – Barbera d’Alba 2019 – Piemont – Italien

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Die Rebsorte Barbera ist eine der im Piemont am längsten angebauten Rebsorten und wird schon im Jahre 1798 schriftlich erwähnt. Mit Barolo und Barbaresco bildet er die „drei großen B“ aus dem Piemont.

 

Ganz klassisch leuchtet der Prunotto Barbera d’Alba intensiv rubinrot mit violetten Reflexen im Glas.

Hinter dem typisch weinig/traubigen Duft kommen Noten von reifen Beerenfrüchten und Gewürzen zum Vorschein, unterlegt von blumige Aromen.

Am Gaumen hat dieser Barbera d’Alba eine präsente saftige Weinsäure, körniges Tannin und ausgeprägte Aromen von Kirschen und Johannisbeeren. Dazu kommen kräuterige Nuancen und deutliche Eichenholznoten.

Weinbereitung

Das Jahr 2019 war ein schwieriges. Die Wetterbedingungen führten zu begrenzten Erträgen und die Ernte war langwierig. Jedoch waren die Trauben von ausgezeichneter Qualität. Die Trauben waren in Zucker-, Säuregehalt und phenolischen Verbindung sehr ausgewogen. Im Weingut wurden die Beeren entrappt und gequetscht. Die einzelnen Weinbergsparzellen wurden separat vergoren. Der Most stand für bis zu 7 Tage auf der Maische. Im Anschluss reiften die einzelnen Chargen für 8 Monate in Eichenholzfässern. Im Frühjahr wurden die Partien verschnitten und abgefüllt.

 

Über das Weingut

Das Weingut Prunotto liegt in Alba, im Herzen von Langhe, auf halbem Weg zwischen Barbaresco und Barolo, auf der südöstlichen Seite des Flusses Tanaro auf einem kleinen Hügel, umgeben von Weinbergen, die sich über Langhe und Roero erstrecken.

Es ist entstand aus der 1904 gegründeten Winzergenossenschaft „ Ai Vini delle Langhe“ (dt.: „Der Wein aus Langhe“), nachdem diese sich 1922 wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage auflöste. Alfredo Prunotto, Mitbegründer der Genossenschaft, und seine Frau Luigiana entschieden sich, die Genossenschaft zu übernehmen und ihr ihren Namen zu geben. Sie waren eine der wenigen, die an den kommerziellen Erfolg des Wein-Exportes glaubten. Der Erfolg gab ihnen Recht. 1956 ging Prunotto in den Ruhestand und verkaufte die Firma an seinen Freund Beppe Colla, seines Zeichens Weintechniker, welcher kurz darauf von seinem Bruder Unterstützung bekam. Die neuen Besitzer begannen mit der Einzellagen-Vinifikation. 1972 wurde ein neues Weingut gebaut, nahe der Stadt Alba, wo sich noch heute der Hauptsitz der Firma Prunotto befindet.

1994 übernahm die Familie Antinori das Weingut, nachdem sie schon längere Zeit für das Unternehmen gearbeitet hatten, als die Brüder Colla in den Ruhestand gingen.

Auch sie behielten die hohen Qualitätsstandards bei, welche einst Alfredo Prunotto erfolgreich erreicht hatte.

Heute umfasst das Weingut eine Fläche von ca. 65 Hektar. Ziel bei der Weinbereitung ist es, die Persönlichkeiten der Rebsorten und das Terroir zum Ausdruck zu bringen.

 

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Inhalt

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Säure

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