Spreitzer – Oestricher Lenchen Spätlese »303« 2019 – VDP Große Lage – Rheingau – Deutschland

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Zu Ehren ihres Großvaters vinifizieren die Brüder Andreas und Bernd Spreitzer seit dem Jahr 2000 die Oestricher Lenchen Spätlese 303.

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Zu Ehren ihres Großvaters vinifizieren die Brüder Spreitzer seit dem Jahr 2000 die Oestricher Lenchen Spätlese 303.

Das Bouquet ist sehr fruchtig: es zeigen sich Aromen von süßen Aprikosen und reifen Pfirsichen. Dazu ist es leicht blumig und neben einer kräuterigen Mineralität findet sich etwas Honig.

Am Gaumen ist die Oestricher Lenchen Spätlese 303 fast schon ölig. Dabei aber  weiterhin saftig, mit einer hohen Konzentration an Fruchtsüße und leichter Mineralität.

Weinbereitung

Die Bezeichnung „VDP Große Lage“ zeichnet die hochwertigsten deutschen Weinberge aus. Die Lagen sind genau nach Parzellen abgegrenzt. Hier reifen Weine mit ausgeprägtem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial. Welche Reben angepflanzt werden können ist auf den Weinberg abgestimmt und eng begrenzt.

Der Wein kommt aus demselben Weinberg, in dem 1920 die legendäre Trockenbeerenauslese mit 303 Grad Oechsle von Josef Spreitzer geerntet wurde. Der Oestricher Eiserberg wurde jedoch im Jahre 1971 mit dem Oestricher Lenchen zusammengefasst. Die Lage profitiert durch ihre Neigung Richtung Westen von der Nachmittagssonne. Der Boden ist besonders eisenhaltig und durchzogen von Lehm, Löss, rotem Schiefer und Quarzit. Dies führt im Ergebnis zu feinfruchtigen, extraktreichen Weinen mit spannender Mineralität.

Die Trauben werden von Hand selektiert. Es kommen ausschließlich goldgelbe, kerngesunde Trauben in die Kelter.

 

Über das Weingut

Die Familie Spreitzer ist fest verwurzelt in der Weinbaugeschichte Oestrichs. 1899 investierte Heinrich Spreitzer sein Erspartes und erfüllte sich den Traum vom eigenen Weingut – eigentlich war er Gastronom – am damaligen Ortsrand von Oestrich.

Sein Sohn Josef, einer von 7 Sprösslingen, Namensgeber des heutigen Weinguts und Großvater der aktuell aktiven Spreitzer Generation, war zunächst erfolgreich Gutsverwalter im Weingut Hess. Mit dem sagenhaften Mostgewicht von 303 Grad Oechsle stellte er im Jahre 1920 einen Rekord auf, der bis zum Jahre 2003 im Rheingau ungebrochen blieb. Die Werte der 1920er Oestricher Bremberg-Eiserberg Trockenbeerenauslese wurden damals offiziell vom Untersuchungslabor Fresenius in Wiesbaden bestätigt.
Als Hommage an diesen großen Wein trägt die Spätlese Oestricher Lenchen noch heute den Namen „303“. Der Weinberg ist derselbe, von welchem auch die Rekord-Trauben stammten.

1929 übernahm Josef Spreitzer schließlich, mit Hilfe seines Vaters, das Weingut Hess und führte es fortan unter eigenem Namen weiter.

Nach dem zweiten Weltkrieg übergab er den Staffelstab an seinen Sohn Bernhard Spreitzer. Mit ihm begann der internationale Handel der Spreitzer Weine. Stück für Stück baute er den Erfolg des Familienunternehmens aus.

Seit 1997 führen nun die Brüder Bernd und Andreas das operative Geschäft. Zwei Jahre später wurde das Weingut Mitglied im VDP, worauf man im Hause Spreitzer nach wie vor sehr stolz ist.

Außerdem legen Spreitzers großen Wert auf naturnahen Anbau und versuchen ihren CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Dafür haben sie unter anderem die Hausenergietechnik schon vor einigen Jahren auf Photovoltaik und Erdwärmeenergie umgestellt.

 

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