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Was ist Grappa?

Grappas sind italienische Tresterbrände. Das Wort Grappa kommt vom italienischen “grappolo” für Weintraube. Der Brand erfreut sich einer langen Tradition in Italien und ist allseits beliebt. Es gibt viele kleine Hersteller und einige Große Namen wie Nonino, Poli oder Berta.

Wie werden Grappas hergestellt?

Als Trester bezeichnet man die Pressrückstände von Trauben in der Weinherstellung, also Kerne und Schalen. Diese werden vergoren und anschließend destilliert. Bei Grappas unterscheidet man zwischen klarem und im Holzfass gereiftem Brand. Begriffe wie Stravecchia, Invecchiata oder Riserva weisen auf eine Fassreifung hin, die meist 6 Monate oder mehr andauert. Auch ungereifte Grappas müssen übrigens 6 Monate und mehr in Glasballons lagern. Man unterschiedet außerdem zwischen sortenreinen Grappas und Cuvées. Sortenreine Grappas etwa stammen aus dem Trester einer bestimmten Rebsorte. Diese ist dann später auf der Flasche vermerkt oder kommt im Namen vor. Es geht hier nicht um besser oder schlechter, sondern nur um den Fokus. Ein Cuvée kann vielfältiger und aromatisch ausgeglichener sein, während die sortenreinen Grappas einen genauen Blick auf die einzelnen Rebsorten zulässt.

Wie trinkt man Grappas?

Am besten genießt Du Grappas aus einem Nosingglas bzw. einem Grappakelch in Zimmer Temperatur. Nur so können sich die Aromen des Grappas voll entfalten und zur Geltung kommen. Wenn der Grappa zu kalt oder auf sogar auf Eis serviert ist, verschließen sich die Aromen.

Wie schmecken Grappas?

Grappa ist bekannt für seine Fruchtnoten und seinen weichen Charakter. Besonders wenn dieser in Fässern gelagert wurde, prägen sich wunderbare warme Aromen wie Mandel, Honig oder Orange.